Einführung:

Ich weiss nicht wie ihr das seht, aber ich möchte nicht lange und super detailiert auf die ganzen Cams eingehen, für die meisten Kameras gibt es ohnehin schon genug Reviews die sehr in die Tiefe gehen. Meistens bin ich neugierig was das Gerät so kann und nehme es mit auf einen spontanen Spaziergang, da passt doch so eine Mini Test Reihe ganz gut dazu.
Ich habe keine besonderen Vorgaben wenn es um die Mini Tests geht, evtl. kristallisiert sich das ein bisschen heraus nach dem einen oder anderen Beitrag, aber fürs Erste schreib ich einfach mal meine spontanen Gedanken dazu.

Alle Bilder inkl. den Produktfotos wurden von mir geschossen, entwickelt, digitalisiert und nachbearbeitet.

Viel Spaß!

Pentax Zoom 70-X Point&Shoot Kamera:

Es handelt sich um eine „kompakte“ Kamera und kompakt in Anführungszeichen weil die Cam recht groß ist. Normalerweise halten sich die Einstellungsmöglichkeiten in Grenzen um es möglichst einfach zu halten, doch bei dieser Cam sind ganz coole Features mit dabei:

  • Blitz lässt sich manuell ein- und ausschalten,
  • Die Belichtung lässt sich kompensieren, wenn man mal gegen die Sonne fotografiert
  • Eine Serienbildfunktion
  • Makromodus für Nahaufnahmen
  • Bulbmode, damit lassen sich coole Langzeitbeilchtungen bewerkstelligen
  • und einen Mehrfachbelichtungsmodus

Betrieben wird die Kamera mit zwei CR123A Batterien die man im Einzelhandel kaufen kann. Den Deckel muss man aufschrauben aber nachdem diese Batterien ziemlich lange halten, muss man sie selten wechseln.

Bedienung:

Die Bedienung ist auch einfach. Der Einschaltknopf befindet sich unter dem roten Auslöser, daneben der Knopf für die Makroaufnahme. Auf der Rückseite der Cam hat man ein Display, da sieht man auf Anhieb den eingestellen Zoom in Millimeter und welche Modi man eingestellt hat. Zoom lässt sich durch einen Wippschalter einstellen und die diversen Modi lassen sich über „Mode“ und „Drive“ ändern. Will man schnell die Einstellungen zurücksetzen, so drückt man auf „C“. Dieser Knopf ist versenkt, sodass man nicht unbeabsichtigt draufdrückt. Der Sucher ist hell genug und daneben sind zwei LEDs, die jeweils für Fokus und Blitzbereitschaft aufleuchten.
Erkennung der Filmrolle erfolgt über DX Code und akzeptiert Filme von ISO50 bis ISO1600. Wird kein DX Code erkannt, schaltet die Cam auf ISO100 um. Die Empfindlichkeit lässt sich nicht manuell einstellen.

Hier habe ich den Mehrfachbelichtungsmodus getestet. Einfach mehrmals auf „Drive“ drücken bis im Display „ME“ für Multiexposure zu sehen ist. Danach kann man zwei Aufnahmen auf dem selben Frame machen. Die Reihenfolge ist egal, es sollten lediglich helle und dunkle Bereiche vorhanden sein um den Effekt besser umsetzen zu können. Ist schon ein bisschen Mindfuck dieses Bild.

Eingesetzter Film:

Eingelegt war eine Rolle Kodak Gold und digitalisiert wurde der Streifen mit meinem Frontierscanner. Das Licht war an diesem Tag sehr angenehm und die Kamera hat als Point and Shoot einen ganz soliden Job gemacht. Die Belichtungen haben meistens sehr gut gepasst, sodass ich beim Scannen kaum Korrekturen anwenden musste. By the way, jedes respektable Labor korrigiert die Bilder nach Ermessen des Labortechnikers, von daher ist diese Tatsache nichts besonderes, sollte aber dennoch erwähnt werden.

Fazit:

Leider habe ich weder die Serienbildfunktion noch die Langzeitbelichtung getestet, aber Spaß hat die Kamera trotz ihrer Größe trotzdem gemacht. Ein bisschen ernüchternd ist die Bildschärfe, das kann Pentax besser. Bedenkt man aber, dass die meisten Bilder auf Facebook oder Instagram landen, ist es mit der Schärfe nicht ganz so dramatisch. Das ist Jammern auf hohem Niveau.

Insgesamt hat die Kamera ziemlich viel Spaß gemacht und ich glaube ich führe sie einmal noch aus, bevor ich sie wieder verkaufe. Falls jemand noch mehr erfahren will, findet die Bedienungsanleitung hier.