Meine Freundin schlug vor, mal wieder die Swarovksi Kristallwelten zu besuchen. Ich war da ohnehin schon lang nicht mehr dort und sagte zu.
Habe mal gelesen, dass dort eine Ausstellung von Yayoi Kusama sein soll. Das ist eine Künstlerin aus Japan, die für ihre infinite mirrors bekannt ist. Als Fotograf machte ich mir natürlich gleich Gedanken, wie ich das alles auf Film festhalten soll.

Ich machte ich mich schlau was das zu erwarten sein soll und bin auf dieses Video gestoßen:

Sieht schon ziemlich geil aus, oder? Aber aus fotografischer Sicht ein bisschen schwierig. Ich hatte kaum Filme mit hohem ISO herumliegen.

Ich machte mir echt ne Weile lang Gedanken, wie ich da am besten vorgehen soll und ob dabei was brauchbares dabei rauskommt ist fraglich. Zumal ich immer weniger mit „brauchbaren“ Ergebnissen zufrieden bin. Brauchbar alleine reicht einfach nicht mehr.

Schlussendlich entschied ich mich doch für Gold 200, die ich in die Konica Hexar AF mit ner ziemlich lichtstarken f2.0 Optik einsetzte.

Der Raum, in dem sich der „Chandelier Of Grief“ befand, war leider recht klein und die Scheiben auch voller Hand- und Fingerabdrücke, aber das sieht man zumindest auf den Fotos nicht. Natürlich waren auch andere Ausstellungen vor Ort und hier sind ein paar Eindrücke davon:

Fucking stoked war ich. Ich habe den Film auch mit boxspeed belichtet, hatte keine Lust auf push, da ich nur wegen diesem einen Film einen ganzen eigenen Prozess starten musste und das war es mir nicht wert. Ich bin echt mehr als zufrieden mit den Ergebnissen und hatte echt bange, dass die ganze Rolle für die Fische war.